Bodybuilding: Mythen über die Ernährung:
Wieso Bodybuilder weiter auf Diät bauen, obwohl es doch soviele Mythen und Widersprüche gibt?
Berufliche ( Professionals ) Bodybuilder sehen während eines Wettbkampf großartig aus und die meisten von ihnen glauben, dass ihr 'ripped' Körperbau zum Teil mindestens das Ergebnis ihres vorsichtig geplanten Ernährungsprogramms ist. Allerdings zeigte eine neue, von Janet Brill an der Florida International University durchgeführten Forschung, dass die meisten Bodybuilder ihr Gehirn bei dem Ernährungsblödsinn verloren haben. Im besten Fall verschwendet dieser gestörte Glaube das Geld von Bodybuilder; das schlimme daran ist, das sie es eigentlich schwieriger machen können, den Steinharten Körperbau aufzubauen, den sich alle Bodybuilder wünschen.
Nachdem 309 männliche und weibliche Bodybuilder getestet wurden, entdeckte Brill, dass die folgenden Mythen über Ernährung geläufig waren:
Mythos Nr. 1:
Proteinergänzungen wie z.B Whey Protein sind notwendig, Muskelmasse aufzubauen.
Tatsache: Wann auch immer ein Bodybuilder während seines Trainings ein Gewicht hebt, sorgen Kohlenhydrate - und nicht Protein - für die notwendige Energie. Deswegen benötigt man große Mengen an Kohlenhydraten die notwendig sind um das energiereiche Training durchzuführen und den Muskelwachstum stimuliert. Der Überschuss oder excessive Verbrauch von Diätprotein, das Bodybuilder verbrauchen, wird nicht direkt in die Muskelproduktion geleitet; in der Tat wandeln der Körper eigentlich Mengen von Protein in Kohlenhydrate um, das dann für Energie metabolisiert wird.
Mythos Nr. 2:
Den Kohlenhydratespeicher direkt vor einem Wettkampf wieder aufzuladen ,hilft den Muskel 'auf zu pumpen'.
Tatsache: Wenn Kohlenhydrate (glycogen) in der Muskelzelle gelagert wird, so speichert sich auch gleichzeitig Wasser im Muskel, auch das erscheint auf den ersten Blick logisch. Immerhin könnte vielleicht jenes sich anstauende Wasser in der Muskelfaser, den Muskel ein wenig anschwellen lassen. Wenn allerdings die Kohlenhydrataufladung wirklich einen 'verbesserten Pump' produziert, dann würden Marathonläufer enorme Arme und Beine haben, an Stelle ihrer typischen dürren Anhängsel. Tatsächlich hat ber die wissenschaftliche Forschung gezeigt, dass die Kohlenhydrataufladung den Muskelzelldurchmesser überhaupt nicht erweitert
Myth Nr. 3:
Die Kohlenhydrateaufladung dehnt die Haut und lässt die Muskeln voller aussehen.
Tatsache: Kohlenhydrateaufladung erweitert die Muskeln nicht, also gibt es keinen zusätzlichen Druck ( Ausdehnung ) vom Muskel und der Haut. Kohlenhydrate werden auch nicht in der Haut gelagert, es gibt also keinen Beweis für eine äußere Veränderung des Körpers.
Mythos Nr. 4:
Zusätzliche Einnahmen von Natrium vergrößert die Muskeldefinition.
Tatsache: Die Hypothese ist dass das zusätzliche Natrium Wasser in Muskelzellen zieht, die Muskeln sich erweitern lassen, aber es gibt keinen absoluten Beweis, dass dies wirklich geschieht. Tatsache ist das dass zusätzliche Natrium einfach in den Harn geleitet wird und somit ausgeschieden.
Mythos Nr. 5:
Natrium verbessert Muskeldefinition.
Tatsache: Wieder gibt es keinen absoluten Beweis dafür, aber dieser weit verbreitete Glaube, das genaue Gegenteil von Mythos Nr. 4, zeigt was für eine Ernährungsverwirrung unter Bodybuilder herrscht.
Mythos Nr. 6:
Muskelzeitschriften sind die beste Quelle für Information über Sporternährung.
Tatsache: Muskelzeitschriften können nicht von Abonnementverkäufen leben; sie benötigen die Werbeeinkünfte, die sie von von den Nahrungsmittelhersteller bekommen. Es ist zweifelhaft, dass Bodybuildingzeitschriften jemals die Hand beißen werden, die sie frisst; nach allem könnte die unüberprüften, von Ergänzungsherstellern gemachten Ernährungsansprüche, beim Widersprechen, zu einem Verlust von Werbung führen.
Mythos Nr. 7:
'Wachstumshormonauslöser', einschließlich Aminosäuren wie arginine und omithine, sind wirksame Alternativen zu Steroiden für verbessertes Muskelwachstum.
Tatsache: Es gibt keinen festen Beweis, dass die Auslöser eine Anabolewirkung haben.
Überraschenderweise fand Brill herraus, dass nur 1 Prozent der Bodybuilders ihre Ernährungsangaben festhalten. Dietitians kommen auf einen höheren Prozentsatz. Ihre Diätinformation geben Sie meistens an Familienmitgliedern und Freunden weiter. Im Gegensatz beziehen über 50 Prozent aller Pro Bodybuilder ihren ersten Ernährungsrat von anderen Bodybuilders. Rund 17 % verlassen sich auf Informationen von Fitnesszeitschriften. Aber am meisten 'wird jemand, der kürzlich einen Wettstreit gewonnen hat, als eine weit glaubwürdigere Quelle von Ernährungsinformation angenommen oder angesehen als ein Ernährungswissenschaftler oder ein Fitnesstraininer.
Unten zeigen wir Ihnen einige Fitnessprodukte für Sporternährung die als Nahrungsergänzung dienen können.
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